As Teias da Aranha

„As Teias da Aranha“ ist eine siebenteilige TV Soap und ein Spielfilm über Korruption, Jugend und Gesundheit in Mosambik.

Im Spinnennetz

Im Spinnennetz

In Mosambik stellt HIV weiterhin ein großes Problem dar und es braucht dringend Aufklärung über diese furchtbare Bedrohung. Deshalb haben wir, GIZ/Health Focus ein neues Projekt zum Thema HIV gestartet. Es wurde eine TV Soap-Oper namens “As Teias da Aranha” – Gefangen im Spinnennetz – produziert, die HIV, Korruption, Jugendarbeitslosigkeit und Gesundheit zum Thema haben sollte. Wieder konnte der mosamikanische Fernsehsender TVM überzeugt werden, die Serie zur besten Sendezeit am Abend zu zeigen.

Es wurden insgesamt sieben Teile gedreht und waren so erfolgreich, dass wir die einzelnen Episoden zusammenfassten. umschnitten und einen Spielfim fürs Kino daraus herstellten.

Der bekannte mosambikanische Regisseur Sol de Carvalho hat die Dreharbeiten übernommen und den Film auch international gezeigt.

Plot

In der Serie dreht sich alles um das Leben der Hauptdarstellerin, gespielt von Amelia Luis. Die Protagonistin hat gerade ihre Beziehung mit einem “Ober-Macho”, gespielt von Bresnev Matezo beendet und beginnt gerade damit, ihr Leben neu zu ordnen. Bald ist das hübsche Mädchen in einer neuen Beziehung, doch zu allem Unglück muss sie zweierlei feststellen: Sie ist schwanger, wahrscheinlich von ihrem Ex-Freund und HIV positiv! Eine Welt bricht für sie zusammen.

Auszeichnungen

Wie oben schon angedeutet wurde die als Soap geplante Serie so beliebt, dass wir aus dem Material einen abendfüllenden Spielfilm für das Kino herstellten. Die Zuschauer konnten sich mit den Akteuren und der Handlung leicht identifizieren – fast jeder hat einen Bekannnten oder einen Verwandten, der ähnlichen Probleme hat.
Der Film wurde von der Presse hochgelobt und bekam mehrere Auszeichnungen – Ich kann zweifelsohne sagen, dass “As Teias da Aranha” mein größter Erfolg war.

Hier sehen Sie einen kurzen Ausschnitt aus dem Film

Wer des Portugiesischen nicht mächtig ist: Es handelt sich um die Eröffnung Szene, in der die Hauptdarstellerin ein Gedicht des berühmten mosamikanischen Schriftsteller Mia Couto vorträgt. Auch das Schiffswrack ist legendär und seine Geschichte im ganzen Land bekannt. Nach dem Titel folgt dann die Szene, in der Amelia erfährt, das sie HIV positiv ist; besonders beeindruckend ist ihre Darstellung auf dem Fischmarkt.


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